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Netzwerk-Penetrationstest für sichere LAN-Strukturen

In lokalen Netzwerken entstehen häufig komplexe Angriffswege – ein Netzwerk-Penetrationstest macht sie sichtbar und bewertet die daraus resultierenden Risiken für Ihre LAN-Strukturen. Dabei analysiert SySS realistische Szenarien im internen Netz und legt, sofern nicht anders definiert, einen Schwerpunkt auf mögliche Rechteeskalationswege und laterale Bewegungen.

Auf Basis langjähriger Projekterfahrung bieten wir etablierte Testszenarien als strukturierte Module an und ergänzen sie bei Bedarf um passgenaue Prüfschwerpunkte für Ihre Umgebung. Sie erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, priorisieren Maßnahmen effizient und stärken die Sicherheit Ihres Unternehmensnetzes nachhaltig.

Welche Risiken bedrohen die Netzwerksicherheit im LAN?

Im Gegensatz zu öffentlich erreichbaren Systemen ist das Corporate Network nicht einem beliebigen Benutzerkreis ausgesetzt, sondern Personen mit internem Zugang. Vor allem diese Ausgangslage erhöht das Risiko, da interne Nutzer – ob Mitarbeitende, Dienstleister oder Besucher – über Netzkenntnisse, bestehende Berechtigungen oder physische Zugriffsmöglichkeiten verfügen können. Hinzu kommen kompromittierte Zugangsdaten, eingeschleuste Malware oder unzureichend segmentierte Netzbereiche, die Angreifern eine seitliche Bewegung im LAN erleichtern.

Eine fundierte Sicherheitsanalyse von Netzwerken bezieht unterschiedliche Angriffsperspektiven ein. Dazu gehört zum einen der physische Netzzugang ohne Vorinformationen, wie er beispielsweise bei Reinigungspersonal denkbar ist. Zum anderen wird die Rolle eines regulären Benutzers mit eingeschränkten Rechten betrachtet, wie sie etwa bei Praktikanten vorkommt.

Typische Risikofaktoren im internen Netzwerk sind:

  • Unzureichend geschützte Netzwerkdosen oder frei zugängliche Switch-Ports
  • Fehlkonfigurationen in Active Directory oder Identitätsdiensten
  • Schwache Passwort- oder Authentifizierungsmechanismen
  • Fehlende Segmentierung zwischen sensiblen Systembereichen
  • Vertrauensstellungen zwischen Diensten, die Angriffe begünstigen

Was deckt ein Netzwerk-Penetrationstest im Unternehmensnetz auf?

Ein Sicherheitstest für Unternehmensnetzwerke verfolgt das Ziel, reale Risiken im Corporate Network aufzudecken, technisch einzuordnen und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Abhängig von der gewählten Perspektive analysiert SySS nicht nur einzelne Sicherheitslücken, sondern bewertet auch Konfigurationen, Berechtigungsstrukturen und eingesetzte Software im Zusammenspiel. Entscheidend ist, ob sich aus bestehenden Einstellungen oder Vertrauensstellungen belastbare Angriffspfade entwickeln lassen – etwa durch Rechteausweitung, laterale Bewegung oder protokollbasierte Schwachstellen wie Machine-in-the-Middle-Szenarien.

Neben der technischen Verwundbarkeit einzelner Systeme betrachtet der Netzwerk-Penetrationstest daher auch Kommunikationsbeziehungen zwischen Diensten, Authentifizierungsmechanismen und Segmentierungsgrenzen. Auf dieser Basis entstehen priorisierte Empfehlungen, die von Hardening-Maßnahmen bis hin zu struktureller Abschottung sensibler Bereiche reichen.

Typische Prüfschwerpunkte sind:

  • Identifikation und Bewertung von Privilegieneskalationen
  • Analyse interner Vertrauensstellungen und Dienstkommunikation
  • Überprüfung von Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen
  • Bewertung der Netzsegmentierung und möglicher Umgehungswege
  • Ableitung technischer Maßnahmen zur nachhaltigen Härtung des LAN

So läuft der Sicherheitstest im internen Netzwerk ab

Ein Netzwerk-Penetrationstest folgt bei SySS einer etablierten, methodisch abgestimmten Vorgehensweise, die technische Tiefe mit nachvollziehbarer Struktur verbindet. Unsere Prüfschritte orientieren sich an bewährten Verfahren aus netzbasierten Analysen, werden jedoch um spezifische Aspekte interner Infrastrukturen erweitert. Neben der systematischen Identifikation von Diensten und Schwachstellen berücksichtigt der Pentest insbesondere interne Vertrauensstellungen, Segmentierungsgrenzen und Authentifizierungsmechanismen.

1. Identifikation erreichbarer Systeme und Dienste

Zunächst werden im definierten Scope aktive Hosts, offene Ports und bereitgestellte Netzwerkdienste erfasst. Diese technische Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für die weitere Sicherheitsbewertung innerhalb des internen Netzes.

3. Manuelle Verifikation und Angriffssimulation

Erkannte Auffälligkeiten werden durch erfahrene IT Security Consultants geprüft und hinsichtlich ihrer tatsächlichen Ausnutzbarkeit bewertet. Ergänzend werden realistische Angriffsszenarien simuliert, etwa Privilegieneskalationen oder protokollbasierte Manipulationen.

2. Automatisierte Schwachstellenanalyse

Die identifizierten Dienste werden mithilfe spezialisierter Werkzeuge auf bekannte Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und sicherheitsrelevante Auffälligkeiten untersucht. Dabei entsteht ein strukturierter Überblick über potenzielle Angriffsvektoren im LAN.

4. Erweiterte interne Prüfverfahren

Interne Netzwerke ermöglichen Tests, die extern nicht realisierbar sind, darunter Machine-in-the-Middle-Szenarien oder Prüfungen mit physischem Netzzugang. Diese zusätzlichen Analysen zeigen, wie sich bestehende Sicherheitsmechanismen unter realistischen Bedingungen umgehen lassen.

Ist Ihre LAN-Sicherheit bereit für den Ernstfall?

SySS prüft Ihr internes Netzwerk unter realistischen Bedingungen und zeigt, welche Angriffspfade im LAN tatsächlich möglich sind. Lassen Sie uns gemeinsam die passende Prüftiefe definieren, damit aus Erkenntnissen wirksame Maßnahmen für Ihr Unternehmensnetz werden.

Schreiben Sie uns eine Nachricht! oder Rufen Sie uns direkt an unter:
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Vorbereitung für einen Netzwerk-Penetrationstest

Ein interner Netzwerk-Penetrationstest erfordert neben technischer Expertise auch geeignete organisatorische und logistische Rahmenbedingungen. Eine strukturierte Vorbereitung erleichtert die Durchführung vor Ort und erhöht die Aussagekraft der Ergebnisse. Durch eine enge Abstimmung im Vorfeld lassen sich Risiken minimieren und Testschwerpunkte sinnvoll priorisieren.

Wichtige Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf:

  • Sinnvolle Stichprobenauswahl: Wählen Sie repräsentative Systeme oder Segmente aus; bei großen Netzen unterstützt SySS bei der Priorisierung oder Inventarisierung.
  • Benannte Ansprechperson: Eine technisch versierte Kontaktperson sollte während des Tests erreichbar und entscheidungsfähig sein.
  • Transparente Information: Informieren Sie Administratoren und Systemverantwortliche vorab über die Zielsetzung und den Zeitraum des Tests.
  • Geeigneter Arbeitsplatz: Netzanschluss (Ethernet), Stromversorgung, Internetzugang sowie ausreichend Platz für die Testausrüstung sind erforderlich.
  • Zugangs- und Berechtigungsregelungen: Notwendige Gebäude- und Netzwerkfreigaben (z. B. 802.1X-Zugang oder Standardbenutzerkonto) sollten vor Testbeginn vorbereitet sein.
  • Umgang mit Alt- und EOL-Systemen: Sensible oder instabile Systeme sollten gekennzeichnet werden, damit Risiken abgestimmt bewertet werden können.

Tipp: Eine sorgfältige Auswahl weniger, repräsentativer Systeme führt häufig zu tiefergehenden Erkenntnissen als eine oberflächliche Prüfung vieler identischer Komponenten – Qualität der Stichprobe erhöht die Qualität der Sicherheitsanalyse.

Netzwerksicherheit stärken durch ergänzende Testverfahren

Interne Prüfungen liefern wertvolle Erkenntnisse über Angriffspfade im Unternehmensnetz, doch Sicherheitsrisiken entstehen häufig an Schnittstellen zwischen Technologien, Standorten und Verantwortlichkeiten. SySS betrachtet Ihre Umgebung deshalb im größeren Kontext und ergänzt den Netzwerk-Penetrationstest bei Bedarf durch weitere spezialisierte Prüfverfahren. Externe Angriffsflächen, drahtlose Zugänge oder produktionsnahe Systeme erfordern jeweils eine eigene Perspektive, um Wechselwirkungen zuverlässig zu erfassen. Daraus entsteht ein abgestimmtes Testkonzept, das Entscheidungen erleichtert und die Widerstandsfähigkeit Ihrer Infrastruktur langfristig erhöht.

Red Teaming

Beim Red Teaming geht SySS über reine technische Prüfungen hinaus und simuliert komplexe, realistische Angriffe auf Ihre gesamte IT-Landschaft, einschließlich interner Netzwerke und Schnittstellen. So erkennen Sie Schwachstellen sowie organisatorische und prozessuale Lücken, bevor echte Angreifer sie ausnutzen.

IP-Pentest

Ein IP-Pentest ergänzt den Netzwerk-Penetrationstest um eine externe Perspektive und bewertet, welche Systeme von außen erreichbar sind und welche Risiken daraus entstehen. Diese Analyse Ihrer IP-Ranges hilft, das Zusammenspiel zwischen Perimeter- und internen Risiken besser zu verstehen und abzusichern.

OT-Pentest

Der OT-Pentest richtet sich an Produktions- und Steuerungsumgebungen, die zunehmend mit IT-Netzen verzahnt sind und besondere Sicherheitsanforderungen aufweisen. Wir prüfen diese Systeme ganzheitlich und zeigen, wie Angreifer über vernetzte Komponenten in kritische Prozesse eindringen könnten.

WLAN-Pentest

Ein WLAN-Pentest untersucht die Sicherheit Ihrer drahtlosen Netzwerke, die oft einen Einstiegspunkt ins interne LAN bieten und daher ein besonderes Risiko darstellen. Wir bewerten Konfigurationen, Authentifizierungsverfahren und Funkschnittstellen, damit Funknetze keine ungewollten Angriffsflächen eröffnen.

Mehr über professionelle Pentests von SySS erfahren

Mit unserem Whitepaper erhalten Sie einen Einblick in Ansatz, Methodik und Qualitätsanspruch der Penetrationstests von SySS. Sie erfahren, wie Testmodule konzipiert werden und welche Überlegungen Scope-Definition, Risikobewertung und Reporting prägen.

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Netzwerk-Penetrationstest von SySS – intern sicher aufgestellt

Seit 1998 ist der Penetrationstest untrennbar mit SySS verbunden. Als einer der erfahrensten Anbieter im deutschsprachigen Raum prüfen wir IT-Infrastrukturen unter realistischen Bedingungen und mit der Perspektive eines Angreifers. Unsere Consultants arbeiten produktunabhängig, nach definierten ethischen Grundsätzen und mit einem etablierten Qualitätssicherungsverfahren. So erhalten Sie belastbare Ergebnisse, die fundierte Entscheidungen ermöglichen und technische Risiken transparent machen.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie widerstandsfähig Ihr Unternehmensnetz wirklich ist. Mit unserem Netzwerk-Penetrationstest identifizieren wir Schwachstellen, zeigen nachvollziehbare Lösungswege auf und begleiten Sie bei der Umsetzung – damit Ihre Netzwerksicherheit wirksam gestärkt wird.

Eine Auswahl unserer Zertifizierungen

FAQ zum Penetrationstest

Was ist ein Netzwerk-Penetrationstest?

Ein Netzwerk-Penetrationstest ist ein strukturierter Sicherheitstest für interne IT-Infrastrukturen. Er simuliert reale Angriffe im Corporate Network, um Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und ausnutzbare Vertrauensstellungen zu identifizieren. Typische Prüfaspekte sind:

  • Offene Ports und erreichbare Dienste
  • Rechteausweitung im Active Directory
  • Laterale Bewegung zwischen Netzsegmenten
  • Protokollbasierte Risiken (z. B. Machine in the Middle)

Im Unterschied zu reinen Scans bewertet der Netzwerk-Sicherheitstest die tatsächliche Ausnutzbarkeit von Findings und liefert priorisierte Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Netzwerksicherheit.

Wann sollte die LAN-Sicherheit regelmäßig geprüft werden?

Die LAN-Sicherheit sollte nicht nur anlassbezogen, sondern regelmäßig überprüft werden. Besonders sinnvoll ist ein Netzwerk-Penetrationstest bei:

  • Einführung neuer Systeme oder Cloud-Anbindungen
  • Änderungen an der Netzsegmentierung
  • Fusionen, Standorterweiterungen oder Infrastrukturmigrationen
  • Erfüllung von Compliance-Anforderungen (z. B. ISO 27001, NIS-2)

Best Practice ist eine Prüfung mindestens alle 12–24 Monate oder nach wesentlichen Architekturänderungen. So bleibt die Sicherheitsanalyse im Netzwerk aktuell und Risiken werden frühzeitig erkannt.

Welche Risiken deckt eine Sicherheitsanalyse im Netzwerk auf?

Eine Sicherheitsanalyse im Netzwerk identifiziert technische und strukturelle Schwächen im internen Unternehmensnetz. Dazu gehören:

  • Privilegieneskalationen und unsichere Berechtigungen
  • Fehlkonfigurationen von Servern, Clients oder Netzwerkkomponenten
  • Unzureichende Segmentierung zwischen sensiblen Bereichen
  • Schwache Authentifizierungsmechanismen
  • Vertrauensstellungen zwischen Diensten

Der Sicherheitstest für Unternehmensnetzwerke bewertet nicht nur einzelne Systeme, sondern analysiert auch mögliche Angriffspfade. Dadurch entsteht ein realistisches Bild der internen Netzwerksicherheit.

Wie wird bei einem Netzwerk-Penetrationstest mit kritischen Produktionssystemen umgegangen?

Bei kritischen oder produktionsnahen Systemen erfolgt ein Netzwerk-Penetrationstest abgestimmt und risikobewusst. Vor Beginn werden sensible Systeme identifiziert und ggf. aus dem Testfokus ausgeschlossen. Typische Maßnahmen zur Risikovermeidung sind:

  • Abstimmung von Testfenstern
  • Verzicht auf Angriffstechniken, welche die Systemstabilität bedrohen
  • Bewertung von Risiken ohne aktive Ausnutzung
  • Enge Koordination mit technischen Ansprechpartnern

Ziel ist es, die Netzwerksicherheit zu prüfen, ohne Verfügbarkeit oder Produktionsprozesse unnötig zu gefährden.

Kann ein Vulnerability Scanner ein internes Netzwerk vollständig prüfen?

Ein automatisierter Scanner kann ein internes Netzwerk nicht vollständig bewerten. Solche Verfahren erkennen bekannte Schwachstellen, analysieren jedoch keine komplexen Angriffspfade oder Rechteausweitungen. Ein professioneller Netzwerk-Penetrationstest kombiniert:

  • Automatisierte Schwachstellenscans
  • Manuelle Verifikation durch erfahrene Consultants
  • Simulation realistischer Angriffsszenarien

Erst diese Kombination ermöglicht eine fundierte Sicherheitsanalyse im Netzwerk und eine belastbare Bewertung der tatsächlichen Ausnutzbarkeit von Risiken.

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