Seit Bekanntwerden der beiden Schwachstellen Spectre und Meltdown am vergangenen Mittwoch arbeiten Programmierer weltweit unter Hochdruck daran, mit Sicherheitsupdates die Folgen einzudämmen. SySS-Geschäftsführer Sebastian Schreiber schätzt die Lage gegenüber dem SWR-Fernsehen ein: "Hacker haben jetzt ein sehr attraktives Zeitfenster für Angriffe. Das sehe ich schon als Mega-GAU. Stellen wir uns zwei Unternehmen vor, die Software in der gleichen Cloud laufen haben. Das ist gängige Praxis. Dann hat plötzlich eine Software die Möglichkeit, unter Ausnutzung des Intel-Bugs auf das andere Unternehmen zuzugreifen und da Daten einzusehen. So könnte zum Beispiel eine Supermarktkette Zugriff haben auf einen Energieversorger."
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