Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung und die stetig zunehmende Modernisierung der Kommunikations- und Informationsstruktur haben Unternehmen viele Vorteile gebracht. Sie bringen jedoch aufgrund neuer Bedrohungsszenarien und Angriffsmethoden auch Gefahren für die Unternehmens- und Informationssicherheit mit sich.
In "Sicherheit. Das Fachmagazin" erläutert Dr. André Markemann, wie kleine Lücken zu großen Schäden führen können und weshalb Penetrationstests geeignete Tools der IT-Sicherheit sind.
Als kontrollierte Versuche, in ein bestimmtes Computersystem oder Netzwerk einzudringen, sind Penetrationstests gute Mittel zur Überprüfung des Sicherheitslevels aller Systembestandteile und Anwendungen eines Netzwerks. Indem Penetrationstests Schwachstellen identifizieren, geben sie Auskunft über das momentane Sicherheitsniveau. Indem sie Empfehlungen liefern, wie Schwachstellen behoben werden können, dienen Pentests der Absicherung von Systemen und Endgeräten sowie dem Schutz personenbezogener und sensibler Unternehmensdaten. Dabei gilt: Je höher der Schutzbedarf, desto häufiger sollten Penetrationstests durchgeführt werden. Die IT-Sicherheit eines Unternehmens mithilfe von Penetrationstests zu bewerten lohnt sich – nicht zuletzt finanziell.
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