Im BR-Podcast "Funkstreifzug" zum Thema "Mittelstand in Hackerhand: Wie erpressbar sind deutsche Unternehmen?" begeben sich Redakteur Christian Sachsinger und SySS-Geschäftsführer Sebastian Schreiber in eine Welt, "in der Internetkriminelle wie seriöse Geschäftsleute auftreten". Die Rede ist von Lösegelderpessungen für sensible Daten, die von Cyberkriminellen durch Ransomware verschlüsselt worden sind. Während in der Vergangenheit hauptsächlich Privatpersonen Opfer solcher Angriffe wurden, stehen nun Unternehmen im Fokus – und zwar insbesondere mittelständische. Diese Firmen sind in der Regel groß und solvent genug, um ein attraktives Ziel für Erpresser abzugeben, aber zu klein, um eine eigene IT-Sicherheitsabteilung zu haben. Mit Hackern in Kurzarbeit und hastig aufgesetzten Homeoffice-Lösungen ist während der Corona-Pandemie ein weiterer Anstieg derartiger Angriffe zu verzeichnen.
Der Podcast zeichnet den kompletten Verlauf einer solchen Lösegelderpressung nach und gibt Einblicke in die Verhandlungen zwischen Erpresser und Unterhändler per Chat. Warum den Kriminellen dabei an "Fair Play" gelegen ist und welche "VIP-Betreuung" Unternehmen in solchen Verhandlungen erfahren, erklärt Sebastian Schreiber im Gespräch mit dem BR.
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