Die Stiftung Jugend forscht e. V. veranstaltet jährlich den namensgleichen Schüler- und Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Die Ausrichtung der einzelnen Wettbewerbe auf Regional- und Landesebene wird von Patenunternehmen unterstützt. Die Jugendlichen bearbeiten Projekte zu verschiedenen Fragen aus dem MINT-Bereich und präsentieren die Ergebnisse anschließend bei den Wettbewerben. Eine Wettbewerbsjury, die sich aus Professor:innen von Universitäten und Hochschulen und Vertreter:innen aus der Industrie und Wirtschaft zusammensetzt, beurteilt die Projekte.
Dieses Jahr wurde der Regionalwettbewerb vom 26. bis 27. Februar in Altensteig unter dem Motto "Maximale Perspektive" ausgetragen.
Schärfe deine Sinne. Weite den Blick. Sei offen für Neues.
Forsche, experimentiere, erfinde.
Folge deiner Neugier und wage die maximale Perspektive!
Zeig uns, was möglich ist, was du entdeckst.
Deine Erkenntnisse. Deine Vision.
Unser Mitarbeiter Dr. Matthias Kesenheimer, der im Bereich Physik promovierte und Mitglied des Fachteams "Embedded Security" ist, engagiert sich als Betreuer eines Schülerprojekts und als Juror im Fachbereich Physik beim diesjährigen Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" in der Region Nordschwarzwald.
Das Projekt, das von einem Schüler erdacht und von Dr. Matthias Kesenheimer in der Umsetzung begleitet wurde, hatte das Ziel, einen Roboterarm über ein neuronales Netz zu steuern und dem Roboter ein "Selbstbewusstsein" zu geben. Der Vorteil, den Roboterarm über ein neuronales Netz zu steuern, ist, dass sich die Steuerung nach einer kurzen Einlernphase auf beliebige Roboterarme übertragen lässt.
Selbst wenn dieses Projekt keine offensichtlichen Schnittstellen zur IT-Sicherheit hat, so konnte der Schüler mit dem Fachwissen und der vielfältigen Expertise in der Soft- und Hardwareentwicklung erfolgreich unterstützt werden. Das Projekt des KI-gesteuerten Roboterarms erlangte den zweiten Platz in der Kategorie "Mathematik und Informatik".
Als Juror beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht erlebt Dr. Matthias Kesenheimer jedes Jahr eine wahre Wiederentdeckung der Faszination für die Wissenschaft. Die Vielfalt der Projekte ist beeindruckend – von neuartigen Energiespeichertechnologien bis zur Untersuchung des optimalen Papierfliegers.
Jedes Projekt offenbart eine eigene Welt aus Fragen, Hypothesen und der unermüdlichen Suche nach Antworten. So wird die Bewertung zur Inspiration und zum Austausch zwischen Generationen.
Was junge Forscher:innen auszeichnet, ist ihre grundlegende Offenheit. Ohne vorherige Dogmen oder etablierte Theorien anzunehmen, untersuchen sie Phänomene mit einer Neugier, die oft Erwachsenen verlorengegangen ist. Diese kindliche Forschungsbereitschaft ist es, was Jugend forscht ausmacht.
Besonders beeindruckend sind dabei oft die Jungforscher unter 14 Jahren. Ihre Herangehensweise ist spielerisch, unkompliziert und manchmal auch unbedarft – im positiven Sinne. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Experimente im Elternhaus statt im Labor stattfinden – auf dem Herd, am Tisch oder im Garten. Dass dabei der elterliche Herd in Mitleidenschaft gezogen werden kann, versteht sich von selbst.
Wer sich schon als Jugendliche:r für Forschung interessiert, soll auch zukünftig optimale Bedingungen vorfinden, um dem Forschungsdrang bestmöglich nachgehen zu können. Auch der SySS ist dies ein großes Anliegen. Um junge Erwachsene an das Thema IT-Sicherheit heranzuführen, bietet die SySS GmbH regelmäßig Praktika für Studierende an. Während dieser Praktika bearbeiten die Studierenden in enger Betreuung durch Mitarbeiter:innen der SySS GmbH ein Projekt und versuchen beispielsweise, ein System zu hacken oder eine Programmieraufgabe zu lösen. Weiterhin können Studierende ein duales Studium oder Abschlussarbeiten in Kooperation mit der SySS GmbH durchführen und dadurch ihre Interessen und Fähigkeiten stärken.
Jedes Jahr werden von der SySS GmbH zahlreiche Advisories zu Sicherheitslücken in kommerziellen Produkten veröffentlicht. Der dedizierte Etat für Forschung und Entwicklung der SySS GmbH stärkt das firmeninterne Wissen zur IT-Sicherheit und fördert aktiv die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeitenden. Dr. Matthias Kesenheimer zum Beispiel suchte im Rahmen eines Forschungsprojektes nach Sicherheitslücken in Mikrocontrollern und wurde sowohl beim nrf52L15 von nordic als auch beim STM32L05 von STMicroelectronics fündig. Seine Ergebnisse wurden in den Advisories SYSS-2025-022 und SYSS-2025-033 veröffentlicht. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit umfassen insbesondere den Pentest von Embedded Devices, die Analyse von Funkprotokollen und Seitenkanal- bzw. Voltage Glitching-Angriffe.
Die SySS GmbH freut sich, junge Menschen vom Schulprojekt bis in die Postdoc-Phase und darüber hinaus bei ihrer Forschung zu unterstützen und wünscht allen Teilnehmenden beim diesjährigen Regional- und Landeswettbewerb "Jugend forscht" Erfolg!
14.04.2026
- 15.04.2026
Hack1/Hack2: Hacking Workshop
16.04.2026
- 17.04.2026
Hack1/Hack2: Hacking Workshop
20.04.2026
- 24.04.2026
SySS auf der Hannover Messe
21.04.2026
- 22.04.2026
Hack12: Angriffe gegen Entra ID und Azure-Umgebungen
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