Im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema „KI-unterstützte Schwachstellenanalyse” fand SySS-IT-Sicherheitsexperte Matthias Deeg gemeinsam mit KI-Agenten mehrere Sicherheitsschwachstellen in der Open-Source-Sammlung von DICOM-Bibliotheken und Softwaretools namens DICOM ToolKit (DCMTK).
Bei den fünf Schwachstellen handelt es sich um vier „Integer Overflow”-Schwachstellen und eine „Path Traversal”-Schwachstelle, die unterschiedliche DCMTK-Komponenten betreffen. Diese Schwachstellen lassen sich je nach Anwendungskontext für Denial-of-Service-Angriffe, Zugriff auf sensible Daten und unter gewissen Voraussetzungen auch für die Ausführung von Programmcode durch Angreifer ausnutzen.
Der Softwarehersteller hat die gemeldeten Schwachstellen innerhalb sehr kurzer Zeit mit entsprechenden Patches behoben.
Für die Schwachstellenanalyse durch KI-Agenten in diesem R&D-Projekt wurde das Open-Weight-KI-Modell Qwen3.6-27B von Qwen beziehungsweise dessen abgewandelte Variante Qwopus3.6-27B-v2 verwendet, das auf einem lokalen KI-System der SySS bereitgestellt wurde.
Detaillierte Informationen zu den gefundenen Schwachstellen finden Sie in unseren Security Advisories / You will find detailed information about these security issues in our Security Advisories:
14.09.2026
Secu5: Planung und Durchführung von Penetrationstests
15.09.2026
- 17.09.2026
Hack3: Angriffe auf Windows-basierte Netzwerke
15.09.2026
Awe2: Phishing Awareness
16.09.2026
Awe1: IT-Sicherheit kennenlernen
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