Wer im Jahr 2017 eine neu Kreditkarte von seiner Bank geschickt bekommt, der erhält in der Regel ein Modell, mit dem mittels der integrierten Funktechnologie NFC (Near Field Communication) das sogenannte "kontaktlose Bezahlen" möglich ist. Über kurze Distanzen hinweg funkt das Kunststoffzahlungsmittel Kartennummer und Ablaufdatum an ein entsprechendes Zahlungsterminal. Die Karte muss für diesen Vorgang nicht einmal aus dem Geldbeutel genommen werden: Auf den ersten Blick also sehr bequem für den Verbraucher.
Auf den zweiten Blick zeigt sich aber: Auch unberechtigte Personen können mit sehr überschaubarem Aufwand die Daten auslesen. Ein handelsübliches, preiswertes Handy und eine kostenlose App reichen aus, um die Daten zu entwenden und diese dann für missbräuchliche Einkäufe in Webshops einzusetzen.
Senior IT Security Consultant Micha Borrmann beschäftigt sich seit Jahren im Rahmen seiner Tätigkeit als Penetrationstester für die SySS GmbH auch mit der Sicherheit von Zahlungsmitteln im Internet. Bei hr defacto demonstriert und erläutert er kommenden Sonntag die digitale Seite des Kreditkartenbetrugs.
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